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Dem Lech auf der Spur

Wanderverein Rollfeld, 24 Teilnehmer auf dem Lechtalwanderweg unterwegs

Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten 24 aktive Wanderer des WV-Röllfeld im Juli 2014 in Holzgau, Tirol, um den Lechtalwanderweg vom Quellbereich abwärts zu begehen.

Die Anfahrt erfolgte mit Bahn + Bus bzw. Pkw, wobei für die Bahnfahrer bereits die Anfahrt über München, Garmisch, am Zugspitzmassiv entlang nach Reutte bereits zu einem Erlebnis wurde. Kaum angekommen und unser Gepäck im Gasthof Bären mit seinem Gästehaus Birkenhof abgestellt, lud uns in Blickweite die längste Fußgängerhängebrücke Österreichs am Lechtalweg ein. Von unserer Herberge aus durch die wildromantische Höhenbachschlucht erwanderten wir am Nachmittag den Almweg als Zugang zur Brücke. Teilweise mit mulmigem Gefühl und weichen Knien, jedoch mit Mut und Tatendrang, überschritten alle die 220 m lange Brücke und genossen den Panoramablick nach Holzgau und in die 110 m tiefe Schlucht mit ihren spektakulären Wasserfällen. Voller Stolz stellten wir uns danach zu einem Erinnerungsfoto mit der Brücke im Hintergrund.

Nach 2 Stunden Wanderung zurück zu unserer Pension in Holzgau konnten wir am Abend die vielfältigen Eindrücke des ersten Tages austauschen.

Der zweite Tag sollte mit dem Lechquellgebiet der eigentliche Höhepunkt unseres Ausfluges sein. Frisch gerüstet standen wir morgens an der Bushaltestelle, gespannt auf die Fahrt mit der LECHTAL-AKTIV-CARD über Steeg, Warth nach Lech (Arlberg). Dort übernahm unser bestellter Wanderführer Toni die Gruppe und es ging mit dem Wanderbus weiter über blumenreiche Hochalmen bis zur Baumgrenze auf 1800 m, dem Lech-Quellgebiet am Formarinsee. Das Wetter hatte sich inzwischen auch beruhigt und nach kurzer Einführung in die umgebende Gebirgsformation traten wir unsere fünfstündige Wanderung vom „jungen“ Lech abwärts an. Ein schmaler Bergpfad führte uns die ersten 5 km parallel zum Lech an etlichen Quellen vorbei, durch eine interessante Flora und schon bald war aus dem schmalen Bergbach ein kleines Flüsschen geworden. Kurz hinter einer Holzbrücke lud uns nach 3 Stunden Gehzeit der Gasthof Älpele zu einer Jause ein. Unser Wanderführer Toni trieb jedoch zur Eile an, den die heraufziehenden Wolken verhießen nichts Gutes und schon nach einigen Kilometern weiter Lech abwärts wurden wir vom Regen bis zu unserem Tagesziel im Wintersportort Lech eingeholt. Nach einer kurzen Rast zum Aufwärmen bei Kaffee und Kuchen oder einem „Jagertee“ brachte uns der Bus wieder alle wohlbehalten nach Holzgau zurück. Müde, aber voller interessanter Eindrücke genossen wir den Abend mit gemeinsamen Singen von Wanderliedern.

Da uns der Wetterbericht für den nächsten Tag schönes Bergwetter voraussagte, beschlossen wir kurzfristig mit der Jöchelspitzbahn, einem Sessellift im Nachbarort, uns auf die Sonnalm auf ca. 1800 m bringen zu lassen. Ein schöner Panoramaweg, mit Rundumsicht auf die Lechtaler Berge und das Haupttal mit seinen tief eingeschnittenen Nebentälern, sowie eine herrliche Bergflora, führte uns auf ca. 2000 m. Danach war es an der Zeit für eine zünftige Einkehr und Stärkung im Berggasthof. Der Abstieg und Rückmarsch nach Holzgau wurde in 2 Gruppen, zu Fuß oder mit dem Sessellift talwärts, bewältigt Als Höhepunkt des Ausfluges mit 2000 Höhenmeter, im wahrsten Sinne des Wortes, klang auch dieser Tag wieder mit Singen bei Mandolinen- und Akkordeonklängen aus.

Da der vierte Tag mit Regenfällen am Nachmittag angekündigt war, machten wir uns recht früh mit dem Juniorchef unseres Gasthofes auf eine weitere Lechtalweg-Etappe. Nach einer kleinen Einführung in die Vergangenheit von Holzgau gingen wir dann direkt am Lech entlang und bekamen durch die sachkundige Erklärung unseres Wanderführers einen Einblick in die vielfältige Auenflora.

Nach queren des Lechs, über eine alte Holzbrücke mit Überdachung, erreichten wir wieder direkt den Lechtalwanderweg, der uns weiter talwärts bis zum Ort Bach führte.

Inzwischen hatte auch der angekündigte Regen eingesetzt und wir kamen nass, aber zufrieden, zur Mittagsrast an einen Berggasthof. Danach ging es im Regen auf dem Talweg nach Bach weiter, wo wir nach einer kurzen Rast in der Dorfkirche das Ortszentrum und bald danach mit dem Linienbus wieder Holzgau erreichten.

Nach dem gemeinsamen Abendessen war noch als Höhepunkt die Besichtung einer Klein-Brauerei im Ort mit abschließender Bierverkostung angesagt. Nach reichlich Biergenuss konnten wir auf dem Heimweg noch mal die Silhouette der in der Nacht beleuchteten Seilhängebrücke bewundern.

Leider waren mit dem nächsten Tag, einem Sonntag, unser 5-tägiger Aufenthalt schon zu Ende, der anhaltende Regen über Nacht machte uns allerdings den Abschied leichter.

Die Autofahrer starteten schon am frühen Vormittag ihre Heimfahrt. Für die Bahnfahrer war die Abfahrt aus Holzgau erst um die Mittagszeit geplant, so dass nach Ausschlafen und gemütlichem Frühstück noch kleinere Spaziergänge ums Dorf möglich waren.

Wohlbehalten und voll vieler neuer Eindrücke kamen dann alle im Laufe des Tages wieder in ihrer Heimat an.

1. Vorstand

Karl-Helmut Rüttger

 

 
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